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MAPP - Studie zu Schuppenflechte (Psoriasis) und Psoriasis-Arthritis

MAPP, eine große internationale Befragung zu Psoriasis (PSO) und Psoraisis-Arthritis (PsA) von über 4.000 Teilnehmern (3426 Patienten und 781 Ärzten), zeigt, dass mindestens die Hälfte aller Patienten mit Plaque-Psoriasis keine adäquate, leitliniengerechte Therapie erhält.1,2

Dies bestätigt die schon aus früheren Studien und Registern bekannte Unterversorgung von Schuppenflechte-Patienten.3,4 Diese weisen einen hohen Leidensdruck auf. Aber nur 53% der Patienten suchten im letzten Jahr einen Arzt auf, 20% glauben, dass ein Arzt ihnen nicht helfen kann. 89% der Psoriasis-Patienten, bei denen eine Körperoberfläche der Größe von mehr als 10 Handflächen (KOF) betroffen waren, und 59% der Patienten mit PsA – erhielt keine Behandlung oder nur eine topische Therapie.

 

Die vier wichtigsten Erkenntnisse aus der Studie:

5 Jahre bis zur Diagnosestellung einer Psoriasis-Arthritis

Juckreiz: stark belastend aber von Ärzten unterbewertet

Lebensqualität leidet

Unzufriedenheit mit bestehenden therapeutischen Optionen


Fazit

Die MAPP-Studie bestätigt, dass die Psoriasis und besonders die PsA einen deutlichen negativen Einfluss auf das Leben der Betroffenen hat. Die Patienten beurteilen die therapeutischen Möglichkeiten wie die TNFα-Blocker kritisch. Vor allem der Aspekt der Sicherheit und die Notwendigkeit der Injektionen führen zu dieser Einschätzung. Das Ergebnis der Studie zeigt erneut, dass es einen dringenden Bedarf an wirksamen, einfach zu handhabenden Therapien mit überzeugendem Sicherheitsprofil gibt.

MAPP – Studiendesign

Bei der MAPP-Umfrage (Multinational Assessment of Psoriasis and Psoriatic Arthritis) wurden 3.426 Patienten und 781 Ärzte aus USA, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien in Telefoninterviews zu Psoriasis und Psoriasis-Arthritis befragte.1,4 79% der Befragten wiesen eine Plaque-Psoriasis auf, 21% zusätzlich eine PsA. Rund zwei Drittel der Psoriasis-Patienten litten zum Zeitpunkt der Befragung an Juckreiz, Schuppungen, Rötungen und Hautabschilferungen. In den repräsentativen Stichproben wurde auch der Einfluss der Psoriasis und der Psoriasis-Arthritis auf die Lebensqualität abgeschätzt.

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Referenzen:
1 Lebwohl MG, Bachelez H, Barker J et al., Patient perspectives in the management of psoriasis: Results from the populationbased, Multinational Assessment of Psoriasis and Psoriatic Arthritis Survey. J Am Acad Dermatol 2014;70:871-81.  2 van de Kerkhof PC, et al. Physician perspectives in the management of psoriasis and psoriatic arthritis: results from the population-based Multinational Assessment of Psoriasis and Psoriatic Arthritis survey. J Eur Acad Dermatol Venereol 2015;29(10):2002-10.  3 Nast A, et al. Low prescription rate for systemic treatments in the management of severe psoriasis vulgaris and psoriatic arthritis in dermatological practices in Berlin and Brandenburg, Germany: results from a patient registry. J Eur Acad Dermatol Venereol 2008;22:1337-1342.  4 Eissing L, et al. Barriers to guideline-compliant psoriasis care: analyses and concepts. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2015 Nov 4. doi: 10.1111/jdv.13452. [Epub ahead of print].