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Aktiv leben

Psoriasis-Arthritis & Psyche

Streicheleinheiten für die Seele1-3

Psyche und Psoriasis-Arthritis wirken aufeinander ein. Die Erkrankung kann selbst ohne stärkere Beschwerden eine Belastung für die Psyche darstellen. Bei Schmerzen und Bewegungseinschränkungen, die den Alltag erschweren und behindern, oder bei offensichtlicher Hautbeteiligungen im Gesicht oder an den Händen wird diese Belastung weiter verstärkt. Dieser sogenannte psychische Stress spielt bei der Psoriasis-Arthritis sowie der Psoriasis der Haut (Schuppenflechte) eine große Rolle und kann oftmals Auslöser eines erneuten Krankheitsschubes sein.

Ein erneutes Aufflammen der Beschwerden bedeutet wiederum psychischen Stress – ein Teufelskreis, aus dem es auszubrechen gilt. Aber wie, wenn sich alles um die Erkrankung dreht?

 

Tun Sie aktiv etwas gegen psychischen Stress!

Sport und Bewegung gehören zu den wichtigsten Hilfsmitteln gegen psychischen Stress und sind leicht in den Alltag zu integrieren. Bewegung baut Stresshormone ab und setzt Glückshormone frei. Sollten Sie momentan an stärkeren Schmerzen in den Gelenken leiden, empfehlen sich Aktivitäten mit langsamen Bewegungsabläufen – am besten an der frischen Luft (z. B. Spazierengehen oder Radfahren).

Entspannung baut Stress ab und Sie können Ihre Seele baumeln lassen. Jeder hat seine eigenen Entspannungsrituale – hier einige Beispiele wirksamer Methoden:

  • Progressive Muskelentspannung nach Edmund Jacobson
  • Meditation
  • Autogenes Training


Achten Sie zudem auf ausreichenden und erholsamen Schlaf.

Es gibt eine Reihe kostenloser Apps, die zur Entspannung im Alltag wesentlich beitragen bzw. auch das abendliche Einschlafen erleichtern können.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Psyche unter Psoriasis-Arthritis leidet und die Erkrankung beginnt, Ihr Leben und Ihren Alltag zu bestimmen, sollten Sie unbedingt mit Ihrem behandelnden Arzt darüber sprechen. Nutzen Sie als Hilfsmittel den PHQ-2-Fragebogen (Patient Health Questionnaire-2) und beantworten Sie darin Fragen zu Ihrem derzeitigen Befinden. Ihre Selbsteinschätzung kann Ihrem Arzt helfen, Ihre Beschwerden besser zu verstehen und Sie dabei zu unterstützen einer depressiven Verstimmung entgegenzuwirken. Nutzen Sie auch unseren interaktiven Patientenfragebogen, der Sie optimal auf das Arztgespräch vorbereitet.

Für weitere Hilfe sollten Sie ggf. eine psychologische Beratung in Anspruch nehmen.

Zusätzlich kann es Ihnen helfen sich in Selbsthilfegruppen mit anderen Betroffenen austauschen. Oftmals reicht auch bereits ein Austausch unter Freunden, um das Selbstbewusstsein wieder zu stärken.

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Referenzen:
1 Augustin M et al., Patientenleitlinie zur Behandlung der Psoriasis der Haut, 4. Auflage, Deutscher Psoriasis Bund e.V. Hamburg 2018. 2 Psoriasis-Netz: https://www.psoriasis-netz.de/psyche Aufgerufen am 29.06.2020  3 Deutsche Rheuma-Liga: https://www.rheuma-liga.de/hilfebereich/stress