Aktiv leben

Ernährung bei Psoriasis

Genießen Sie bewusst und gesund – trotz Psoriasis1-5

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung bei Psoriasis (Schuppenflechte), mit u. a. viel Obst und Gemüse, kann einen wertvollen unterstützenden Beitrag zur Behandlung Ihrer Psoriasis leisten.

Da kein Lebensmittel alle Nährstoffe enthält, ist es wichtig, dass Sie abwechslungsreich essen.

Die Ernährung sollte aus folgenden Lebensmitteln bestehen:

  • Gemüse und Obst versorgen Sie reichlich mit Nährstoffen, Ballaststoffen sowie sekundären Pflanzenstoffen.
  • Milch und Milchprodukte liefern gut verfügbares Protein, Vitamin B2 und Calcium.
  • Pflanzliche Öle liefern lebensnotwendige Fettsäuren und Vitamin E.
  • Fleisch enthält gut verfügbares Eisen sowie Selen und Zink.
  • Seefisch versorgt Sie mit Jod und fetter Fisch mit wichtigen Omega-3-Fettsäuren.

Empfehlenswert sind hier die See- oder Kaltwasserfische wie Makrele, Hering, Lachs und Sardinen, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind und somit eine entzündungshemmende Wirkung haben. Entzündungsfördernd sind dagegen Omega-6-Fettsäuren, zu denen auch die Arachidonsäure zählt. Sie ist reichlich in tierischen Fetten und damit nicht nur im Fleisch, sondern auch in Sahne, Butter und Eiern enthalten und sollte deswegen nur in Maßen verzehrt werden. Auch übermäßiges eigenes Körperfett, v. a. am Bauch, triggert den Entzündungsprozess. Und da die Beschwerden mit dem „Zuviel“ an Körpergewicht zunehmen, können Übergewichtige durch Gewichtsreduktion zur Linderung Ihrer Beschwerden beitragen.

Gerichte mit vergleichsweise wenigen Kalorien bestehen aus:

  • viel Wasser
  • viel Obst und Gemüse
  • fettarm zubereiteten Beilagen, die lange satt machen (Kartoffeln, (Vollkorn-)Nudeln, (Natur-)Reis usw.)
  • magerem Fleisch, magerer Wurst und Fisch

Zuckergesüßte Lebensmittel sind meist nährstoffarm und enthalten unnötige Kalorien. Daher sollten Sie Zucker möglichst vermeiden oder nur in geringen Maßen genießen. Vergessen Sie auch nicht ausreichend zu trinken: jeden Tag mindestens 1,5 Liter Wasser oder andere kalorienfreie Getränke wie ungesüßten Tee.

Führen Sie ein Ernährungstagebuch

Um ernährungsbedingten Auslösern für eine Verschlechterung des Hautbildes auf die Spur zu kommen, kann ein Ernährungstagebuch hilfreich sein. So finden Sie heraus, was Ihnen gut tut und was Sie eher nicht vertragen.

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