Therapieziele Psoriasis | Diagnose Psoriasis

Meine Therapie
Therapieziele bei
Psoriasis1,2

Gemeinsam zum Ziel

Um den Erfolg Ihrer Behandlung zu verbessern, sollten die Therapieziele bei Psoriasis (Schuppenflechte) individuell auf Sie und Ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sein. Die Psoriasis ist bei allen Patient:innen jeweils anders ausgeprägt und somit in ihrer Form einzigartig. Wichtig ist hierfür, dass Sie sich vor Behandlungsbeginn Gedanken über Ihre persönlichen Ziele machen. Für eine erfolgreiche Therapie ist echte Teamarbeit gefragt.

Ihre individuellen Ziele sind gefragt

Zusammen mit Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt sollten Sie entscheiden, welche Behandlungsmöglichkeiten zielgerichtet Ihre Symptome, Begleiterscheinungen sowie individuellen Wünsche am besten berücksichtigen. Setzen Sie sich gemeinsam sowohl kurzfristige als auch langfristige Ziele für Ihre Therapie. Im weiteren Verlauf ist es dann wichtig, die gesetzten Ziele gemeinsam zu überprüfen und die Therapie gegebenenfalls anzupassen.

Therapieziele gemeinsam definieren

Für Ihre individuelle Psoriasis sind Sie der:die Expert:in. Deshalb sollten Sie versuchen, sich vor dem Gespräch mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin selbst einige Fragen zu beantworten:
  • Welche Erwartungen habe ich an die Therapie?
  • Welche Wünsche habe ich?
  • Was für Erfahrungen habe ich bereits gemacht?
Machen Sie sich Notizen und bereiten Sie sich auf das Gespräch mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin vor. Setzen Sie sich realistische Ziele und legen Sie einen für Sie passenden Zeitrahmen zur Erreichung der Ziele fest. Auch ein langer Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
Es ist sehr wichtig, dass Sie die jeweiligen Therapieoptionen verstehen. Fragen Sie nach, sobald etwas unklar ist. Wenn es Ihnen leichter fällt, können Sie dafür auch in Ihrer Arztpraxis um Unterstützung bitten. Seien Sie sich bewusst, dass es leider nicht immer gelingt, das gesetzte Ziel schnellstmöglich zu erreichen.
Lassen Sie sich nicht unterkriegen und geben Sie trotzdem nicht auf. In den letzten Jahren hat sich in der Psoriasis-Forschung viel getan und insbesondere bei der mittelschweren bis schweren Form machen innovative Behandlungsmöglichkeiten Hoffnung, die Symptome gut kontrollieren zu können.
Neben der Behandlung Ihrer vorliegenden Symptome sollten aber auch Ihre persönlichen Ansprüche an die Therapieziele bei Psoriasis mitberücksichtigt werden:
  • Wünschen Sie sich für Ihre Behandlung einen möglichst geringen Zeitaufwand?
  • Oder wünschen Sie sich weniger Praxisbesuche?
  • Gibt es bestimmte Darreichungsformen, die Sie bevorzugen?
All diese Überlegungen sollten in Ihre individuellen Therapieziele mit einfließen.
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Therapieziele bei Psoriasis
Beschwerdefreiheit
Grundsätzlich ist das Ziel einer Therapie, die Symptome weitgehend zu kontrollieren. Während für viele Dermatolog:innen eine möglichst erscheinungsfreie Haut das primäre Ziel ist, kann für Patient:innen auch die Linderung von Juckreiz oder Schmerzen (Kontrolle von Entzündungen) im Vordergrund stehen.
Beispiele möglicher Therapieziele:
  • Kurzfristig: die schnellstmögliche Reduktion von Juckreiz
  • Langfristig: Erscheinungsfreiheit der Haut
Verbesserung der Lebensqualität
Beziehen Sie in Ihre Therapieziele die Verbesserung Ihrer Lebensqualität mit ein. Die Psoriasis ist nicht nur eine Erkrankung, die mit schmerzhaften und belastenden körperlichen Symptomen einhergeht, sondern sie kann auch mit einer Vielzahl von psychologischen Beeinträchtigungen verbunden sein.
Zum Beispiel kann eine Psoriasis auch bei leichtem Hautbefall psychisch sehr belastend sein. Das Leben der Patient:innen wird besonders erschwert, wenn die Psoriasis an Hautarealen vorkommt, die im Alltag sichtbar sind, z. B.:
  • Hände
  • Nägel
  • Stirnansatz
Dies stellt auch in beruflicher Hinsicht eine Belastung dar. Ebenfalls können auch nicht sichtbare Bereiche des Körpers sehr beeinträchtigend sein, wie zum Beispiel Psoriasis im Genitalbereich oder an der Fußsohle.
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Therapieziele erreichen – nur gemeinsam zum Erfolg

Dabei ist die kontinuierliche Zusammenarbeit mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin wichtig. Ein essenzieller Baustein dabei ist, dass Sie die Medikation, wie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin besprochen einnehmen, und nicht selbst absetzen.
Sie könnten Erinnerungshilfen zur Einnahme Ihrer Medikation verwenden. Bei Nebenwirkungen und Unsicherheiten zur verordneten Therapie sollten Sie möglichst zeitnah das Gespräch mit Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt suchen.
Rückschläge kann es leider immer wieder geben und so ist ein erneuter Schub nicht zwangsläufig ein Zeichen, dass eine Therapie nicht wirksam ist. Gerade bei einer neuen Therapie ist Geduld gefragt. Ihr behandelnder Arzt oder Ihre Ärztin ist immer Ihre wichtigste Kontaktzperson, wenn Sie Fragen oder Zweifel an einer Therapie haben.
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